Bauzinsen im Rückblick: Von rund 4,0 auf knapp 4,2 Prozent im August und September

Rückblick auf August und September 2026: Höhere Energiepreise und Kapitalmarktrenditen erhöhten den Druck auf die Finanzierungskosten.
Der Anstieg im Spätsommer
Interhyp beschrieb zehnjährige Baufinanzierungen Mitte August 2026 mit einem Zinsniveau um 4,0 Prozent. Im Zins-Update vom 10. September lag die Größenordnung bereits bei knapp 4,2 Prozent – rund 0,2 Prozentpunkte höher.
Interhyp verwies dabei auf höhere Renditen langfristiger Staatsanleihen und die durch Energiepreise verstärkte Inflationssorge. Die Bauzinsen waren schon vor dem damaligen EZB-Beschluss gestiegen.
Warum höhere Energiepreise beim Hauskauf ankommen
Steigende Energiepreise können den Inflationsdruck erhöhen. An den Kapitalmärkten wirkt sich das auf Renditen und die Finanzierungskosten der Banken aus. Für eine langfristige Baufinanzierung ist deshalb auch die Entwicklung am Anleihemarkt wichtig.
Diese Einordnung beschreibt die Entwicklung im August und September 2026. Eine konkrete Finanzierung sollte anhand eines aktuellen Angebots gerechnet werden.
Vor dem Kauf Angebote vergleichbar machen
Vergleichen Sie für dieselbe Immobilie mit gleichem Eigenkapital, gleicher Zinsbindung und gleicher Tilgung. Lassen Sie Kaufnebenkosten und eine Rücklage für Reparaturen im Budget.
Bei einem bestehenden Festzinsdarlehen sind die eigenen Vertragsbedingungen und das Ende der Zinsbindung entscheidend. DeSH Real Estate unterstützt bei der Abstimmung von Immobiliensuche und Finanzierungsbudget.
Quelle: Interhyp Zins-Update vom 10. September 2026; ursprünglicher DeSH-Beitrag vom 24. September 2026.


