Verkaufen dauert länger – Mietwohnungen sind dagegen schnell gefragt

KI-Illustration zur DeSH-Marktbeobachtung: längere Verkaufsprozesse und gefragte Mietwohnungen im Oktober 2026.

Unsere aktuelle Erfahrung: Verkäufe benötigen mehr Zeit, während passende Mietwohnungen oft rasch viele Anfragen erhalten.

Weniger Kaufkraft, mehr Nachfrage nach Mietwohnungen

Hohe Finanzierungskosten begrenzen die Budgets der Käufer. Unsichere Wirtschafts- und Einkommensaussichten führen dazu, dass manche den Kauf verschieben. Die Wohnungsnachfrage bleibt dadurch länger im Mietmarkt.

Gleichzeitig hält der Neubau nicht Schritt. Ein begrenztes Mietangebot trifft auf viele Suchende, was den Druck auf die Mieten erhöht. Diese Entwicklung spüren wir in unseren aktuellen Verkaufs- und Vermietungsaufträgen.

Vermieten oder jetzt verkaufen?

Wer nicht kurzfristig verkaufen muss, kann eine Vermietung als Alternative prüfen. Entscheidend ist, was von der Miete nach Zinsen, Instandhaltung, Leerstand und Steuern übrig bleibt. Ein ausreichender Nettoertrag kann einen Teil möglicher Wertverluste ausgleichen.

Beim Verkauf den Preis realistisch setzen

Wer zeitnah Liquidität benötigt, sollte sein Angebot am heutigen Markt ausrichten. Ein passender Preis bringt eher ernsthafte Interessenten als ein dauerhaft zu hoher Ansatz aus früheren Spitzenzeiten.

Stellen Sie den möglichen Verkaufserlös dem Nettoertrag einer Vermietung gegenüber. Bei Stadtimmobilien werden Vermietbarkeit und laufender Ertrag für die Halteentscheidung zunehmend wichtig.

DeSH-Marktbeobachtung aus der laufenden Verkaufs- und Vermietungspraxis, Oktober 2026.

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