Wie viel vom Einkommen geht in Deutschland fürs Wohnen drauf?

In einer YouGov-Umfrage für Postbank gaben 30 Prozent der Mieter mindestens 40 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens fürs Wohnen aus.
Mieter stehen stärker unter Druck
Die Postbank-Auswertung einer YouGov-Umfrage zeigt einen deutlichen Unterschied: 30 Prozent der befragten Mieter verwendeten mindestens 40 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für Wohnkosten. Bei 13 Prozent war es sogar mindestens die Hälfte. Unter selbstnutzenden Eigentümern lagen die entsprechenden Anteile bei 15 und 5 Prozent.
Zu den Wohnkosten gehören Miete beziehungsweise Kreditrate sowie Nebenkosten. Befragt wurden vom 3. bis 6. Juli 2026 insgesamt 2.016 Personen; die Ergebnisse wurden gewichtet.
Die eigene Monatsrechnung entscheidet
Hohe Wohnkosten lassen weniger Raum zum Sparen und erschweren damit den Aufbau von Eigenkapital. Wer einen Kauf erwägt, sollte die heutigen gesamten Wohnkosten den künftigen Ausgaben gegenüberstellen: Kreditrate, laufende Kosten, Hausgeld und Instandhaltung.
Nach Eigenkapitaleinsatz und Kaufnebenkosten sollte außerdem eine finanzielle Reserve bleiben. Hilfreich ist ein Vergleich in derselben Stadt und mit ähnlichen Wohnverhältnissen.
Mit einem klaren Budget suchen
DeSH Real Estate unterstützt bei Immobiliensuche und Baufinanzierung in Deutschland. Aus Einkommen, verfügbarem Eigenkapital und den Kosten des Zielobjekts lässt sich ein passender Suchrahmen ableiten.
Quelle: Postbank / YouGov, Umfrage vom 3. bis 6. Juli 2026; ursprünglicher DeSH-Beitrag vom 9. September 2026.


